Chinesisches Papier

 7,14

Pflanzenfasergemisch aus dem Schaft der Reispflanze – und Bambuspflanze. Weil die Fasern der Reispflanze sehr kurz sind wird das Papier noch mit Kozo verstärkt. dies ist ein einfachen unifarbenes Papier und wird allgemein mit dem Namen „Reispapier“ gehandelt.

Nicht vorrätig

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Beschreibung

Handgeschöpfte Papiere nach dem Fertigungsmuster der alten Chinesischen Papierherstellung. Diese Papiere werden mit einem geflochtenen Bastsieb hergestellt. Dieses  Bastsieb erlaubt extrem dünne Papiere zu fertigen, die in den uns meistens bekannten Schöpframen so nicht produziert werden könnten. Unterschiedliche Bogengrößen sind möglich aber der größte Teil dieser Papiere hat das Format ca. 141 x 75 cm. Weil die Papiere aus Pflanzen hergestellt werden, sind sie auch sehr viel leichter als unsere Papiere, so das die uns bekannten Grammaturen nicht mit diesen Papiere zu vergleichen sind. Bei diesen so relativ dünnen und meistens auch durchsichtigen Papieren ist der Qualitätsanspruch besonders hoch, da jede Unregelmäßigkeit sofort auffällt. Die feinen regelmäßigen Streifen im Papier entstehen durch den geflochtenen Bast und sind dadurch auch gleichzeitig ein Beweis für das handgeschöpfte Papier und natürlich auch durch den zarten Schöpfrand. FL53 In Europa wird dieses Papier manchmal auch als Reispapier bezeichnet. Papier, nur aus Fasern der Reisstaude gibt es eigentlich nicht, weil diese Fasern zu kurz sind, so dass diese Papiere immer aus Mischungen mit anderen Fasern (unterschiedlichster Arten) bestehen. Die Qualität oder Eignung eines Papiere erhält man durch Pflanzenfasern wie z. B. Bambus, SAA, Daphne etc. Das heißt aber nicht, dass alle Papiere auch Reisfasern enthalten. Für den Künstler ist es wichtig „sein Papier“ zu finden.